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Du warst als Eintagsheld am Freiwilligentag dabei?

Dann teile deine Erfahrung mit uns und den anderen Eintagshelden und lass uns an deinen Erlebnissen teilhaben.

 

Denn damit

  • inspirierst und motivierst du die vielen ehrenamtlichen Helfer und Eintagshelden weiterzumachen
  • gibst du einen Einblick in dein Projekt und hilfst den anderen, sich im nächsten Jahr für das Projekt anzumelden, das am Besten zu ihnen passt
  • zeigst du allen Zweiflern und Kritikern was der Freiwilligentag tolles bewirkt

 

Schreib einfach einen kurzen Bericht, wie Du den Tag erlebt hast und schicke ihn an info(at)eintagsheld.de

Eintagsheldin bei der Wiesbadener Tafel

Uschy erzählt von ihrem Tag bei der Essensausgabe der Wiesbadener Tafel e.V.

 

Am 6. September 2014 durfte ich wieder am Freiwilligentag teilnehmen und wieder war dieser Tag etwas ganz Besonderes.

Ich konnte den freundlichen, engagierten Menschen bei der "Tafel" helfen. Was hier 3x pro Woche geleistet wird ist beispielhaft. Das Ausladen der angelieferten Kisten ist anstrengend. Das Aussortieren, sortieren und portionieren der Lieferungen ebenfalls. Das Ganz läuft gänzlich ohne Stress + Aufregung, große Worte oder Einteilung ab. Man tut einfach, was gerade notwendig ist. Und jeder weiß das. Das hat mich beeindruckt. Hier geht alles Hand in Hand.

Zuerst war ich unsicher bei der Ausgabe, aber das legte sich ganz schnell nach ein paar Tipps der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Völlig zwanglos und unkompliziert wurde mir das handling erklärt und es hat mir nach zwei Minuten Spaß gemacht - richtig viel Spaß!

Die Kunden waren allesamt so freundlich und dankbar, dass mir das Herz aufgegangen ist. Ich war sehr froh, dass ich etwas "geben" konnte, obwohl es Dinge waren, die ich nicht selbst gespendet habe.

Der Tag war anstrengend, aber auch sehr, sehr produktiv und gut für mich selbst. Ich habe die Rückfahrt in die Innenstadt plötzlich mit anderen Augen gesehen. Für mich ist es normal, in ein Geschäft zu gehen und Dinge zu kaufen, auf die ich gerade Lust oder Appetit habe - für die Kunden der Tafel gelten andere Regeln. Mir ist auch klar geworden, dass ich bewusster einkaufen muss. Das heißt nicht, dass ich mir jetzt nichts mehr gönne, aber ich werde auf die Menge genauer achten. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass auch ich Lebensmittel wegwerfe. Nach den Erfahrungen dieses Tages schäme ich mich dafür.

Es sind Menschen auf die Tafel angewiesen, die sonst hungern müssten: und das in Wiesbaden, in Deutschland.

Ich kann nicht alle Gespräche, Besonderheiten oder Begebenheiten niederschreiben, aber hervorheben möchte ich den liebenswerten Mark. Er versorgte uns Helfer permanent wortlos und unaufgefordert mit Wasser, war sehr humorvoll und einfach nur ganz, ganz nett. Der beiläufige, im vorbei gehen leise geäußerte Satz: schön, dass Du uns heute hilfst - hat mich noch mehr motiviert. Danke dafür! Das fand ich toll und hat mich nochmal gepusht.

Ich weiß noch nicht, ob ich weiterhin bei der Tafel mithelfen kann, aber ich werde ernsthaft darüber nachdenken. Wo, wenn nicht hier kann ich solche positive Signale erhalten......

 

Danke, dass ich dabei sein durfte.

Mit freundlichen und dankbaren Grüßen,

Uschy

Vielen Dank an unsere Unterstützer 2017